Pilotphase mit "Sonne in der Schule"

Das Projekt "Sonne in der Schule" lehnt sich an ähnliche Projekte an, die seit mehr als 10 Jahren in Deutschland erfolgreich durchgeführt werden. Dabei wird Unterricht in Form von Workshops erteilt, um Schüler/innen auf die Problematik des Umweltschutzes und des schonenden Umgangs mit Energieressourcen aufmerksam zu machen. Sonnenenergie bietet sich als hervorragendes Mittel an, um die Neugier von Schüler/innen zu wecken und somit einen bleibenden Eindruck bei ihnen zu hinterlassen. Dabei werden sie auch mehr über die Sonne erfahren und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Energieerzeugung. Es kann also auch ein Anlass für alle Betroffenen sein, sich intensiv mit den neuen Energieformen auseinanderzusetzen.

Das Projekt, das bis jetzt eine einmalige Sache in Kamerun ist, starten wir in zwei Gymnasien. Es verfolgt drei wichtige Ziele:

  • Umweltbewusstsein und zunehmende Wichtigkeit von Klimaschutz und Nachhaltigkeit Jugendlicher im Schulalter frühzeitig wecken
  • Versorgung mit Information über Berufe und Möglichkeiten im Bereich des Umweltschutzes und der erneuerbaren Energien

Um nachhaltig zu denken, wollen wir mit diesem Projekt viel auf die jungen Menschen setzen, die dann später zum Beispiel Gesetzinitiativen ermöglichen können, und die Verbreitung der Photovoltaik vorantreiben werden.

Im Vergleich zu europäischen Ländern scheint in Kamerun viel Sonne. Sie kann genutzt werden, um die Umwelt zu schonen und gleichzeitig viele Menschen, die bislang ohne Strom leben das Leben zu erleichtern. Als neue Energieform ist die Sonne aber noch nicht ausreichend erkannt worden. Solaranlagen werden in Kamerun zwar schon installiert, aber der Nutzen bzw. das Potenzial dieser Energieform ist in der Öffentlichkeit noch nicht richtig angekommen oder bleibt unzureichend genutzt.

Mit der Vermittlung theoretischer Grundlagen wollen wir etwas gegen das große Informationsdefizit tun und vor allem vermeiden, dass junge Menschen mit Vorbehalten gegen die Nutzung der Sonnenenergie oder neuen Energieformen aufwachsen. Der richtige Schritt wäre schon in der Erziehung, Ausbildung und Weiterbildung, das Know-How Schritt für Schritt einzuführen.

Mit dem Pilotprojekt werden in zwei ausgewählten Schulen im Schuljahr 2009/2010 mindestens 210 Schüler (Pro Schule 3 Gruppen von 35 Schülern) direkt mit dem Thema in Verbindung gebracht. Wenn man bedenkt, dass kleine Kinder gerne über interessante Themen mit ihren Eltern zuhause reden, so lässt sich die Zahl der direkt und indirekt sensibilisierten Menschen verdreifachen.

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